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ARTELIER TATORT PROJEKTE
(AUSWAHL)

 


foto: shutterstock

SLOW ART STUDIO DAY  (6.5.2015)

Es wurden ausgewählte Kunstwerke für je 15 Minuten still betrachtet und im Anschluß in der Gruppe reflektiert. Eine Intervention zum Thema Wahrnehmung in der Kunst.

Einleitung: Gertraud Wild
Mindestteilnehmer: 8 Personen

Der nächste internationale slow art day findet am 14.4.2018 statt. Infos unterr: http://www.slowartday.com/

 


Logo: JGI Austria


ZU GAST IM ARTELIER TATORT:  
DAS JANE GOODALL INSTITUT AUSTRIA (29.11.-23.12.2014)

Das Jane Goodall Institut (JGI) wurde 1977 von der renommierten Primatologin Dr. Jane Goodall gegründet. Die globale Nonprofit-Organisation bestärkt die Menschen darin, den Lebensraum für Mensch, tier und Natur zu schützen. (Textauszug JGI)

Unter dem Motto "sinnvolles schenken" gab es die Möglichkeit Bücher, DVD's, Stofftiere und vieles mehr zu erwerben.

Nähere Infos und Projekte des JGI unter: http://www.janegoodall.at

 

 


Foto: Doris Laura Heneis


Foto: Fuchs und Vögelchen

OPEN STUDIO MICHAELA KIRCHKNOPF

Michaela Kirchknopf zeigt an den OPEN STUDIO TAGEN Zeichnungen ihrer aktuellen Serie "kind of artworld". Mit ironischem Blick und Selbstreflexion thematisiert sie Kunst(markt)welten.

Künstlerinfo: www.kirchknopf.com

STUDIOGAST: BERNADETTE ZEILINGER

Bernadette Zeilingers Musik ist eher ernst, sie improvisiert frei, erfindet im Moment. Die Musikerin macht mit einem der ältesten Instrumente die allerneueste Musik. Indem sie diesen Blockflöten Klänge entlockt, die an vieles erinnern, nur nicht an Musik, stellt sie alles der Tonkunst und ihr Vorangegangene in Frage, während sie gleichzeitig in der Evolution weit zurückgeht.

Nach ihren Studienabschlüssen in Pädagogik und Blockflöte in Wien studierte Bernadette Zeilinger Improvisation bei Alfred Zimmerlin und Fred Frith in Basel. Die Musikerin setzt ihre Schwerpunkte mit Blockflöten und Elektronik in der Improvisation und in neuen Musikströmungen. 2009 gewann sie beim Wettbewerb der IGNM (Internationale Gesellschaft für neue Musik) Österreich einen Preis für ihren Radio-Werbespot für Neue Musik. Ihre internationale Konzerttätigkeit führte sie auch zum Generator im Musikklub Mehrspur in Zürich und in das ORF RadioKulturhaus Wien. Konzerte unter anderem mit Franz Hautzinger und Burkhard Stangl beflügelten ihren musikalischen Weg. Dem Expermentieren gilt ihr Interesse ebenso wie der Suche nach Tiefe, wobei die ständige Weiterentwicklung einer Lebendigkeit und Leichtigkeit bedarf. Als Künstlerin ist ihr der Kontakt zwischen verschiedenen kreativen Feldern wichtig, was sich in der Zusammenarbeit mit Tänzern, Schauspielern und Malern manifestiert.

Was verbindet beide Künstlerinnen?

Michaela Kirchknopfs und Bernadette Zeilingers Schaffensakt ist ein spontaner, der nur durch jahrelange Auseinandersetzung mit Kunst und Tonkunst möglich ist. Beide sind auf alles, was sie vorher gelernt und erfahren haben angewiesen. Das ständige Überdenken und Verwerfen der eigenen Vorstellungen von Kunst oder Musik sehen beide als wichtige Herausforderung.

 

PROJEKT WERKSTATTMUSEUM 

Michaela Kirchknopf in Kooperation mit Beate Susanne Wehr

Im Kunstprojekt Werkstattmuseum steht die Produktion der Präsentation von Kunstwerken räumlich und thematisch gegenüber. Beides Werkstatt und Museum befinden sich in einem Raum.  

Die räumlich installierte Verbindung von Werkstatt und Museum schafft eine entspannte Nähe zu den Künstlerinnen, die während des Projektes im artelier tatort anwesend sein werden. Sie wechseln die Raumseiten je nach Belieben und sind einmal Künstlerinnen in der Werkstatt, dann wieder Museumsleiterinnen.

Für den Betrachter entstehen neue Einblicke in die Produktion, das Sammeln, Bewahren und Forschen.  

Werke zu den Themen: Bedürfnisbefriedigung, Liebe, männlicher und weiblicher Sexus werden ausgestellt. Der Museumsshop bietet ausgewählte Kunst aus der Werkstattproduktion zum Kauf an.

Werkstattarbeiterinnen:
Michaela Kirchknopf 

Beate Susanne Wehr

Museum:
Künstlerische Leitung: Michaela Kirchknopf/Mag.art.
Technische Leitung: Beate Susanne Wehr/MAS

 

AUSSTELLUNG  BODYCHECK

Alfons Pressnitz, Astrid Kitzler, Kinga Litkey, Laura Doris Heneis, Michael Wegerer, Michaela Kirchknopf

Die Ausstellung "bodycheck" nimmt sich das Thema Körper inhaltlich zur Brust.. Es/Er (Körper) dient für die Künstler als Projektionsfläche und Übertragungsmittel von Dasein.

Der verletzte Mensch der mit einem blauen Auge davonkommt. Der Leib als Gleichnis zur Grösse der Natur. Sie bewegen sich zwischen Körperparodien und Innenschauen von Existenz.

Junge Künstler bieten Medienmelange im geballten Raum.

Gezeigt wurden Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Druckgraphik, Video und Fotographie.




AUSSTELLUNG  MÄRCHENREISEN

Eine Kooperation mit den Kindern der  Volksschule Stiftgasse

Einleitende Worte: Adelheid Anna König

Rotkäppchen jagt Wolf, oder Wolf jagt Rotkäppchen? Die Malerin Michaela Kirchknopf versucht Märchen umzudeuten, Wesentliches in den Mittelpunkt zu rücken, Märchensymboliken in Frage zu stellen und aufzuzeigen.

Und wie "sehen" Kinder Märchen? Im Zuge des Kinderfestes am Spittelberg wurden Schüler der Volksschule Stiftgasse zur Ausstellung eingeladen Ihre Welt der Märchen bildhaft darzustellen. Eine Märchengegenüberstellung zweier Generationen.

Gemaltes, Gezeichnetes, Gedrucktes in Form von Bild- und Schriftsymboliken.

gefördert von Wien7 Bezirksvorstehung

 


LESUNG DIESSEITIG BIN ICH GAR NICHT FASSBAR...

Adelheid Anna König
liest Texte von und zu Paul Klee

Daten zur Autorin: * 1965 Steyr, Oberösterreich, lebt seit 1984 in Wien.

Übersetzerin und Autorin; Karatetrainerin am Uni-
versitätssportinstitut Wien.
1987-1993 intensive literarische Tätigkeit, zahlreiche Einzel-und Gruppenlesungen in Wien und Niederösterreich.
1993 Nachwuchsstipendium für Literatur des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst. 1994-2000 Ausbildung und Tätigkeit im Bereich Übersetzen (Spanisch, Französisch); ab 2001 in Wissenschafts- und Philosophiegeschichte.

Publikationen: "Lippenmale": Lyrik und Prosa von A.A. König, W. Ratz, R. Niedermaier, G. Schleichert und E. Maier (Edition Doppelpunkt, Wien 1993); Zahlreiche Lyrik-Beiträge in Literaturmagazinen und Hörfunk ("Zenit", "Sprachlabor - Stadtradio Göttingen", u.a.); Neuerlich intensive literarische Tätigkeit seit 2002. In Vorbereitung sind die Bände: "Der Greif" (Lyrik) und "Exit" (Erzählungen).





AUSSTELLUNG  HOCHKAR-BELOVED

Gerhard Fresacher

Wie jenes Gestein liegt der Mensch am Fuße eines übermächtigen Ideals seiner Selbst und ringt von da aus, um wirkungsvolle Taten. Dies ist eine davon.

Fresacher filtert Ironie und Ästhetik aus dem Dasein voller Ahnungen in einem verwirrenden Umfeld. Seine Austellungen z.B. in Wien und Moskau beschäftigen sich mit der Position des Menschen zwischen Ideal und Realität.

„Man ist ja eh immer am ehrlichsten knapp vorm Aufgeben“ begründet der Künstler seine Dankbarkeit und Demut vor den Auswüchsen unserer zeichenüberfluteten Welt voller Widersprüchlichkeiten – im Mikro- wie im Makrokosmos. „Das Logische ist unmachbar und das Machbare erscheint unlogisch.“ Das zwingt zur Kunst.

Daten zur Person: * 1972 in Horn/NÖ lebt in Kärnten und Wien; arbeitet als Bühnenbildner und Theatermacher im In- und Ausland.